Astrologie: 2020 – Frühling mit Licht- und Schattenseiten der „Corona-Krise“

von Anet­te Rapp

Nun ist er da … der Früh­ling 2020 … und mit ihm noch eini­ges bis­her nicht dage­we­se­nes … die soge­nann­te „Coro­na-Kri­se“ mit all ihren Licht- und Schattenseiten.

Ich tra­ge das Schrei­ben die­ses News­let­ters schon eini­ge Tage mit mir rum, irgend­wie haben mir lan­ge die Wor­te gefehlt. Auch ich war erst mal in Schock­star­re. Was pas­siert da draus­sen? Und wie kann ich damit umgehen?

So lang­sam kommt mein Geist wie­der zur Ruhe und ich glau­be, dass ich ein paar pas­sen­de Wor­te fin­den konnte.

Ich wer­de ver­su­chen, einen über­ge­ord­ne­ten Blick, einen astro­lo­gi­schen Blick auf das Gesche­hen zu wer­fen. Doch seht es mir nach, falls da zwi­schen­durch auch mal mei­ne Emo­tio­nen durch­si­ckern. Denn auch ich bin nicht frei von Angst und auch mal Wut, sie neh­men sich zwi­schen­durch immer mal wie­der ihren Raum.

Wich­tig, ich erhe­be kei­nen Anspruch auf „Ich ken­ne DIE Wahr­heit“ … es ist ein­fach mei­ne Wahr­neh­mung, mei­ne auf 30jähriger astro­lo­gi­scher Erfah­rung beru­hen­de Inter­pre­ta­ti­on und vor­al­lem mei­ne Intui­ti­on, auf die ich mich doch immer wie­der bes­tens ver­las­sen kann.


Auch kann ich hier jetzt nicht alle Aspek­te aus­führ­lich erläu­tern … das wäre zu viel, ich glau­be, das wür­de dann auch keine/r mehr lesen.

Wir haben zur Zeit eine inter­es­san­te Saturn im Was­ser­mann Kon­stel­la­ti­on, die, als sie am 22.03. aktu­ell wur­de, uns auch gleich mal mas­si­ve Ein­schnit­te ( Gesetze/Staat = Saturn ) in unse­re Frei­heit ( = Was­ser­mann ) brach­ten. Am 31.03.2020 wech­sel­te der Mars auch noch in den Was­ser­mann … kri­ti­sche frei­heits­kämp­fe­ri­sche Stim­men wer­den lau­ter, sind aber erst mal noch durch die Kon­junk­ti­on von Saturn und Mars etwas „gekne­belt“.
Wer die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit des vom Staat ver­ord­ne­ten wirt­schaft­li­chen Selbst­mord anzwei­felt, wird schnell als „Sys­tem­kri­ti­ker“ angeprangert.
In den nächs­ten 14 Tagen löst sich aber der Mars aus die­sem Zwang ( ab dem 16.04.2020), ich bin sehr gespannt, wie es dann wei­ter­geht … Zum Glück wech­selt dann auch der Mer­kur am 11.04.2020 in den Wid­der, wir sehen hof­fent­lich wie­der kla­rer, kön­nen wie­der bes­ser han­deln, kom­men raus aus die­ser dif­fu­sen angst­ge­trie­be­nen Schock­star­re …  könn­te aber auch etwas hit­zi­ger werden …
Das Poten­ti­al des Saturns im Was­ser­mann, das uns die nächs­ten drei Jah­re beglei­ten wird, kann auf der nega­ti­ven Sei­te die Beschnei­dung der Frei­heit und Demo­kra­tie bedeu­ten, die tota­le Über­wa­chung durch Tech­no­lo­gien (5G wird neben­bei fast wider­stands­los aus­ge­baut wäh­rend sich die brei­te Mas­se panisch von den Coro­na-News hyp­no­ti­sie­ren lässt).
Auf der posi­ti­ven Sei­te kann die­se Kon­stel­la­ti­on aber auch bei der kon­kre­ten Umset­zung vie­ler was­ser­män­ni­schen (= unkon­ven­tio­nel­len, unge­wöhn­li­chen) Ideen und Uto­pien hel­fen. Im Was­ser­mann dreht sich nicht mehr alles um das Indi­vi­du­um, son­dern es geht um das grö­ße­re Gan­ze. Es besteht die Mög­lich­keit für posi­ti­ve gesell­schaft­li­che Refor­men, um struk­tu­rier­te Ver­än­de­run­gen, den Aus­bau trag­fä­hi­ger Netzwerke.

Im Was­ser­mann möch­ten huma­nis­ti­sche Zie­le kon­se­quent umge­setzt werden.
Ich hof­fe, wir ent­schei­den uns für die­se Variante!!!

Aus­ser­dem gibt es am 05.04.2020 eine wei­te­re weit­rei­chen­de Ver­bin­dung am Him­mel: der Glücks­pla­net Jupi­ter und der macht­vol­le Plu­to ver­bin­den sich zum ers­ten Mal. Da Jupi­ter und Plu­to nach die­ser ers­ten Kon­junk­ti­on rück­läu­fig wer­den (Plu­to am 25.4.2020 und Jupi­ter am 14.05.2020) ist dann am 30.06.2020 eine Über­prü­fung ange­zeigt, da tref­fen sie sich näm­lich in ihrer Rück­läu­fig­keit wie­der zu einer Kon­junk­ti­on, um die ange­sto­ße­nen Din­ge zu ver­fei­nern, zu ver­tie­fen … es wird noch ein wenig an „Hand­werks­zeug“ ein­ge­sam­melt, um dann direkt­läu­fig am 13.11.2020 zum drit­ten Mal zusam­men zu kom­men, um alle Erkennt­nis­se und Ver­än­de­run­gen zu integrieren.

Auf der höher schwin­gen­den Ebe­ne besteht in die­ser Kon­stel­la­ti­on die Mög­lich­keit, dass sich die tie­fe, trans­for­mie­ren­de, selbst­er­mäch­ti­gen­de Kraft des Plu­to mit dem Glück, der Fül­le und Hori­zont­er­wei­te­rung des Jupi­ters verbindet.

Lei­der steht dem auf der nie­de­ren schwin­gen­den Ebe­ne aber auch die Erwei­te­rung / Ver­grö­ße­rung (Jupi­ter) der Macht/Ohnmacht Antei­le (Plu­to).

Da sind wir nun alle gefragt, in dem ‑von mir nach­ste­hend aus­führ­li­cher beschrie­be­nen- Krebs­prin­zip aktiv zu wer­den, uns für das Ver­trau­en, das Leben (die Erde/ Natur als unse­re Lebens­grund­la­ge) und die Ver­bun­den­heit zu entscheiden.
Raus aus der Angst­spi­ra­le …. Raus aus der Ver­stan­des­dis­kus­si­on … der Ver­stand kann die­se kom­ple­xe Situa­ti­on gera­de nicht erfas­sen und treibt uns dann immer mehr in die Angst.
Das Herz aber kann da viel mehr … in die Stil­le, in die Annah­me, ins Ver­trau­en gehen.

Jede/r Ein­zel­ne kann da auch im stil­len Käm­mer­lein ganz viel dafür tun.

Unter­schätzt da bit­te nicht Eure Kraft und Macht, die Ihr habt !!!!


Wei­ter mit mei­ner Einschätzung:

Trotz immer wie­der auf­fla­ckern­den Ängs­ten, kann ich den­noch fest­stel­len, dass es mich in mei­nem tiefs­ten Wesen nicht wirk­lich berührt, ich da nicht wirk­lich Angst füh­le. Die Angst kommt immer aus dem Geist, aus den Gedan­ken, ja, irgend­wie aus dem Ego, das Angst hat, nicht zu überleben.

Ist es nicht so, dass, wenn wir es schaf­fen, uns auf unser tiefs­tes Wesen zu besin­nen, es wahr­haf­tig zu spü­ren, dass wir dann fest­stel­len kön­nen, dass es da kei­ne Angst gibt?
Wenn wir erken­nen, dass wir Bewußt­sein sind, das einen Kör­per bewohnt, kön­nen wir erken­nen, dass die­ses Bewußt­sein nicht “infi­ziert“ wer­den kann. Es ist nur unser Kör­per, der krank wer­den kann und ster­ben wird.

Und die­ser Kör­per wird ster­ben, das wis­sen wir alle von Geburt an. Nur haben wir es ver­drängt, tabui­siert, len­ken uns davon ab, ver­su­chen Gott zu spielen ….


Zurück zu den aktu­el­len Konstellationen:

Gleich in den ers­ten Tagen die­ses Früh­lings, des Beginns des neu­en astro­lo­gi­schen Jah­res am 21.03.2020 gab es einen Neu­mond im Wid­der (24.03.2020) mit Son­ne, Mond, Chi­ron und Lilith in Kon­junk­ti­on (d.h. sie stan­den fast grad­ge­nau nebeneinander).
In kur­zen Stich­punk­ten: Wid­der und Neu­mond­ener­gie = Neu­an­fang, ein neu­er Zyklus beginnt. Chi­ron ist der „ver­wun­de­te Hei­ler“, steht für die Kri­se, die Krank­heit, aber auch für die Hei­lung. Manch­mal müs­sen wir durch die Krank­heit gehen, um zu sehen, wo es im Sys­tem hakt, um zu kor­ri­gie­ren, um dann in die Hei­lung zu kommen.
Die­se Her­aus­for­de­rung und Chan­ce fin­den wir nun im aktu­el­len Weltgeschehen.
Lilith steht u.a. auch für die unter­drück­te Sei­te der Weib­lich­keit (= das Mond/Krebsprinzip).

Der Früh­lings­an­fang ist auch der Beginn des neu­en astro­lo­gi­schen Jah­res und in die­sem Jahr haben wir ein Mondjahr.
Ich war schon Anfang des Jah­res sehr gespannt, was pas­sie­ren wür­de, denn dass etwas pas­sie­ren wür­de, war mir durch einen Blick auf die Kon­stel­la­tio­nen klar.
Nun bin ich gespannt, wie weit das Erwa­chen der Men­schen ist und auf wel­cher Ebe­ne wir die­se Her­aus­for­de­rung meis­tern wer­den. Ich gebe zu, im Moment bin ich da noch eher skep­tisch, dass der „Gong“ laut genug war, als dass genug Men­schen es ver­stan­den hät­ten, dass wir ernst­haft etwas in unse­rem Leben und unse­rem gan­zen Sys­tem Mensch etwas ändern müssen.

Was ich ja auch in mei­nem letz­ten News­let­ter schon erwähnt habe, füh­re ich viel von dem, was da gera­de geschieht auf das Nicht­in­te­grie­ren des Urprin­zips des Kreb­ses zurück.
Auch in mei­nen Bera­tun­gen ist es immer wie­der das The­ma (ich wür­de mal behaup­ten zu 95%), auch der Blick in die Welt, das Anstei­gen der Bur­nout-Fäl­le, das Bren­nen der Wäl­der, die Umwelt­ver­schmut­zung, die Tierquälereien …

Wer mei­nen so oft zitie­ren Was­ser­ele­men­te Kreis­lauf noch nicht kennt, hier in kur­zen Wor­ten: Wenn wir im Krebs (dem ers­tes , „erschaf­fen­den“ Was­ser­ele­ment — Zei­chen im Kreis­lauf) eine gesun­de Basis im Leben (Fami­lie, Hei­mat, Erde als unse­re Lebens­spen­de­rin), ein gesun­des Urver­trau­en bil­den, ein Ver­bun­den­sein mit der Natur erfah­ren, unse­re Wur­zeln in die­sem Leben sta­bil aus­bil­den, kön­nen wir uns im Skor­pi­on (dem zwei­ten, „sam­meln­den“  Was­ser­ele­ment-Zei­chen ) dem immer wie­der trans­for­mie­ren­dem Leben, dem gro­ßen Gan­zen hin­ge­ben und spü­ren im Fische (dem drit­ten , dem „aus­drü­cken­den“ Was­ser­ele­ment-Zei­chen) die Ver­bun­den­heit mit allem Sein.


Wir kom­men aber meist im Krebs gar nicht wirk­lich in uns, unse­rer Basis und unse­rem Urver­trau­en an. Davor fin­det sich der Zwil­ling und dort z.B. auch die gan­zen Medi­en, die Kom­mu­ni­ka­ti­on, Nach­rich­ten … und was die Medi­en anstel­len kön­nen, haben wir ja nun alle mitbekommen.
Ein nicht zur Genü­ge aus­ge­bil­de­tes Krebs­prin­zip, vor­al­lem man­geln­des Ver­trau­en (in uns und in das Leben), lässt uns im Skor­pion­prin­zip ohn­mäch­tig füh­len … wir wer­den mani­pu­lier­bar oder ver­su­chen, selbst die Kon­trol­le zu behal­ten. Dies drückt sich dann im Fische als Angst aus …. Wir haben Angst, die Kon­trol­le zu ver­lie­ren, füh­len uns der „Macht des Lebens“ ausgeliefert …


Zum Krebs­prin­zip gehört aber noch etwas sehr wich­ti­ges, was in unse­rer heu­ti­gen Gesell­schaft lei­der auch viel zu sehr ver­nach­läs­sigt wird, näm­lich das see­li­sche und kör­per­li­che Genährt­sein, das Zuhau­se, unse­re Fami­lie, unse­re Wur­zeln, letzt­end­lich auch das Ver­wur­zelt­sein im Leben an sich.

Unser gesell­schaft­li­ches Leben hat es immer mehr mit sich gebracht, dass genau die­se Attri­bu­te sehr ver­nach­läs­sigt wer­den. Wir haben kei­ne Zeit, sind beschäf­tigt, am Wuseln, am Arbei­ten, uns am Ablen­ken. Der Kör­per wird oft ver­nach­läs­sigt, bekommt oft nicht die Nah­rung, die er braucht, um dau­er­haft gesund zu sein, bekommt zu wenig Schlaf, zu wenig Bewe­gung. Unse­re see­li­schen Bedürf­nis­se wer­den auch viel zu oft hin­ten ange­stellt, Gefüh­le unter­drückt und weg­ge­scho­ben. Wir haben uns oft kei­ne Pau­se gegönnt, Leis­tung, Ziel und Pflicht­er­fül­lung vor alles ande­re gestellt.

Wir haben uns oft nicht lie­be­voll, acht­sam, wert­schät­zend see­lisch und kör­per­lich genährt… genau­so wie unse­re Natur, die Mut­ter Erde, die uns immer wie­der gedul­dig trägt und ernährt meist nicht wert­schät­zend und respekt­voll behandelt

Das Geschenk unse­res Seins in die­sem Kör­per wird meist nicht erkannt und wert­ge­schätzt … bis es dann zu spät ist, dann ist das Geschrei groß.
Genau­so gehen wir mit der Natur um, wir haben uns die Erde / die Natur unter­tan gemacht, in dem unsin­ni­gen Glau­ben, dass sie sich das auf Dau­er gefal­len lässt, ohne wirk­lich zu bemer­ken, dass wir dabei sind, uns den Ast abzu­sä­gen, auf dem wir sit­zen … Umwelt­ver­schmut­zung, Raub­bau an den Roh­stof­fen, unsäg­li­che Qua­len, die wir unse­ren Mit­ge­schöp­fen den Tie­ren antun, sie wie Sachen benut­zen, die unse­re Gier befrie­di­gen sollen.

Inter­es­san­ter­wei­se geht dann angeb­lich gera­de von den Tie­ren die­ses Virus aus …

Was will uns die­ses Virus sagen?
Wenn wir das Spie­gel­prin­zip anwen­den, was wird uns da gespie­gelt? Zeigt das Virus nicht, wie wir uns ver­hal­ten? Sind wir nicht das Virus auf die­ser Welt??? Ver­meh­ren uns gna­den­los auf die­ser Welt ohne Rück­sicht auf Ver­lus­te. Obwohl es ja angeb­lich nicht die Absicht des Virus ist, sei­nen Wirt zu zer­stö­ren, was ja sei­nen eige­nen Tod bedeu­ten wür­de, es will sich nur ver­meh­ren. Und  da draus­sen geschieht nie etwas, das nicht im Sin­ne der Evo­lu­ti­on wäre,  auch wenn es sich uns Men­schen noch nicht erschliesst! Und Viren, ja sogar die Cor­a­na­vi­ren hat es schon immer gege­ben. Was will es uns damit sagen??? Was ist die Chan­ce in die­ser Herausforderung?

Ich glau­be es geht um eine über­ge­ord­ne­te Sicht, die Bot­schaft, die dahin­ter liegt.

Wir sind nun (fast) alle „nach Hau­se“ ins Krebs­prin­zip geschickt wor­den. Und die meis­ten Men­schen, die noch arbei­ten, küm­mern sich genau dort ums Krebs­prin­zip …  das was uns jetzt am Leben hält ( und aus­ge­rech­net das sind die oft schlecht­be­zahl­tes­ten Jobs!!!) … unse­re Grund­ver­sor­gung, die Bau­ern, die Verkäufer/innen, die Pfle­ge­kräf­te, Ärz­te, etc.
(Kein Anspruch auf Voll­stän­dig­keit … an ALLE ein gro­ßes DANKESCHÖN von Herzen!!! )

Schau­en wir wei­ter astro­lo­gisch … Im Krebs­prin­zip kom­men wir oft nicht an … blei­ben im Zwil­lings­prin­zip davor hän­gen. Da fin­den wir die Kom­mu­ni­ka­ti­on, die Medi­en, die gan­ze glo­ba­le Ver­net­zung, etc

Und dem Zwil­lings­prin­zip wird die Lun­ge als Organ zuge­ord­net … genau da tobt jetzt der Krieg … in den Kör­pern der Erkrank­ten … und in den Medi­en, in der oft man­geln­den wahr­haf­ti­gen Kom­mu­ni­ka­ti­on im Leben, im sich vor dem vier­ten Haus/ Krebs­prin­zip Flüch­ten­den … lie­ber nicht Füh­len wol­len. Lie­ber tele­fo­nie­ren und unter Leu­te gehen, sich ablen­ken, immer am Wuseln, kei­ne Ruhe hal­ten … Angst vor der Stil­le, Angst vor den Gefüh­len, die hoch­kom­men könn­ten, wenn mal 10 min Ruhe ist.

Beschleu­ni­gung, immer schnel­ler, immer mehr, immer lauter ….

Es schreit nach Ent­schleu­ni­gung, die Rück­be­sin­nung auf das was wirk­lich wich­tig ist… die­ses Geschenk unse­res Lebens in die­sem uns geschenk­ten Kör­per mit den lie­ben Men­schen um uns her­um … Aber all die Rufe nach Ent­schleu­ni­gung, all die Schreie des Kör­pers über Schmer­zen und Krank­hei­ten, auch die Stim­me unse­res Her­zens, haben wir oft über­hört und ein­fach wei­ter­ge­macht. Die Natur wei­ter mit Füßen getre­ten … und bei all dem haben wir geglaubt, wir könn­ten Gott spie­len, wir hät­ten das Leben im Griff.

Jetzt kommt da ein unsicht­ba­rer Virus und zwingt uns in die Knie … jetzt ist die Ent­schleu­ni­gung da … aller­dings erzwun­gen … schö­ner wärs gewe­sen, wir hät­ten es vor­her geschafft, die Reiss­lei­ne zu ziehen…

Aber gut, so sind wir Men­schen… meist ler­nen wir am meis­ten, wenn es rich­tig weh tut …

Und das tut es jetzt sehr vie­len von uns.

Voll­brem­sung … die Natur freut sich, atmet auf, sie braucht uns in der Tat am wenigsten 😊

Mal Pau­se machen, Ruhe hal­ten, mal zuhau­se (im vier­ten Haus) blei­ben … sich auf sich und sei­ne Wur­zeln, sei­ne wah­re Exis­tenz besin­nen. Wer oder was bin ich unab­hän­gig von der Welt da draus­sen, wo fin­de ich mein Ver­trau­en, mei­ne Kraft, was nährt mich, was braucht mei­ne See­le, was mein Körper?

Aber auch da haben wir nun die Mög­lich­keit, das Zuhau­se­blei­ben zu ver­dam­men und als Zwang zu empfinden …
Wir kön­nen es aber auch ganz aktiv als Chan­ce sehen, ganz tief in uns hin­ein zu hören.

Die Iso­la­ti­on, Ein­sam­keit, ja auch die Qua­ran­tä­ne fin­den wir im Fische­prin­zip, dort fin­den wir auch das All-Eins-Sein, die Ganz­heit …  da haben wir uns jetzt lei­der am meis­ten über das Angst­prin­zip mit den ande­ren ver­bun­den … Es kann auf der hohen Fischee­be­ne aber auch die über­ge­ord­ne­te Lie­be für Alles sein, da fin­den wir dann auch die Empa­thie und die frei­wil­lig geleb­te Rück­sicht­nah­me auf die Mitmenschen.

Wir kön­nen uns jetzt ent­schei­den, die „Iso­la­ti­on“ als Opfer zu füh­len und könn­ten ihr halt wie­der über das Zwil­lings­prin­zip aus­wei­chen und die Stun­den zuhau­se wei­ter­hin dumpf vor der Glot­ze absit­zen … wir kön­nen das Prin­zip ( das sich ja auf jeden Fall durch­set­zen wird, ob wir das wol­len oder nicht) aber auch nut­zen, frei­wil­lig in die Stil­le zu gehen, unse­re Mit­te erfor­schen und hof­fent­lich fin­den, viel­leicht eine Form von Medi­ta­ti­on ausüben
(eine, die jedem selbst ent­spricht … Medi­ta­ti­on heisst nicht zwangs­läu­fig nur dasitzen!!!).

Die Stil­le , die ja oft auch als Lee­re emp­fun­den wird, mal zuzu­las­sen und mal zu füh­len, was dahin­ter auf uns war­tet … wahr­schein­lich das größ­te Geschenk unse­res Lebens … viel­leicht war­tet da unse­re See­le schon lan­ge auf uns und freut sich, dass sie end­lich gese­hen und gehört wird … und viel­leicht kom­men wir uns Selbst damit ein so gro­ßes Stück näher, dass es sich dafür alle­mal lohnt, mal eine zeit­lang auf Abstand mit der „Welt“ zu gehen.

Und danach mit die­ser Erkennt­nis und die­sem unbe­schreib­li­chen Geschenk wie­der in die Welt zu gehen, um dann das Erkann­te in die Tat umzusetzen.

Wir kran­ken nicht an dem Virus, wir kran­ken an unse­rer Art, mit uns und der Natur umzu­ge­hen. Das Virus zeigt uns nur, wie krank unser Sys­tem ist und was es wirk­lich braucht…

Hof­fen wir, dass es nach der Kri­se noch genü­gend Men­schen gibt, die zusam­men die­se Erkennt­nis­se auch umset­zen wer­den und wir nicht wie­der in das alte Hams­ter­rad einsteigen.

All die posi­ti­ven Berich­te, dass in Vene­dig die Kanä­le wie­der klar sind, die Del­fi­ne ganz nah kom­men, die Luft nicht nur über Chi­na, son­dern mitt­ler­wei­le welt­weit wie­der klar ist …. Auch der wun­der­vol­le blaue Him­mel bei uns in den letz­ten Tagen … Die Natur hat mal einen Moment bekom­men, durch­zu­at­men … wir auch … das soll­ten wir auch nutzen.


Und zwi­schen­durch kann man ja auch noch ein bis­sel was „Pro­duk­ti­ves“ machen …. Fens­ter­put­zen … das klärt die Sicht. Früh­jahrs­putz und Ent­rüm­peln … Rei­nigt und macht Platz für das Neue. Steu­er machen … das ent­las­tet das viel­leicht vor­han­de­ne schlech­te Gewissen …

oder mit mir Fas­ten ( wer­de die nächs­ten Tage damit begin­nen)  … das ent­gif­tet, stärkt das Immun­sys­tem, ent­fernt den Win­ter­speck und man braucht weder Nudeln noch Klopapier😊

In die­sem Sinne

Ich wün­sche Euch in die­sen her­aus­for­dern­den Tagen alle Kraft und Lie­be, die es braucht.
Und falls Ihr ein wenig Unter­stüt­zung braucht, bin ich sehr ger­ne für Euch da – auch in siche­rem Abstand über Video-Chat.

Eure Anet­te

Anet­te Rapp – www.anette-rapp.de – Tel. 0611 . 267 86 10