Hypnose (übersetzt: hýpnos ‚Schlaf)

von Nico­le Bre­dy

Um 1770 wur­de erst­mals die Hyp­no­se wahr­ge­nom­men, obwohl sie noch nicht so bezeich­net wur­de. Sie wur­de „Magne­tis­mus ani­ma­lis“  oder „Mes­me­ri­sie­ren“ genannt, da Franz Anton Mes­mer mit Magne­ten expe­ri­men­tiert hat und die Wir­kung die­sen zuschrieb. Mit­te des 19. Jahr­hun­derts fand die begriff­li­che Wand­lung zum „Hyp­no­tis­mus“  statt. Im 20. Jahr­hun­dert ent­wi­ckel­te sie sich erheb­lich wei­ter mit den bekann­tes­ten Hyp­no­the­ra­peu­ten Mil­ton H. Erick­son (indi­rek­te Hyp­no­se), Kro­ger und Dave Elman (direk­te Hyp­no­se).

Der Hyp­no­se wer­den vie­le ver­schie­de­ne Bedeu­tun­gen zuge­schrie­ben. Hyp­no­se ist eine sanf­te, tief­grei­fen­de Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem Unter­be­wusst­sein, wel­che sehr effek­tiv und schnell sein kann. Hier­bei wird ver­sucht direkt an die Ursa­che des Pro­blems zu gehen, um so mög­li­che Blo­cka­den lösen zu kön­nen.

Bei der Hyp­no­se wird die Auf­merk­sam­keit zen­triert und fokus­siert, so dass die Per­son in eine Art Tran­ce­zu­stand kommt. Dabei wird die Auf­merk­sam­keit ent­we­der nach außen oder nach innen gerich­tet. Die­ser Zustand wird auch als „gefes­sel­te Auf­merk­sam­keit“ bezeich­net. Die Gedan­ken und Gefüh­le wer­den ver­tieft, wobei die Mög­lich­keit ent­ste­hen kann, dass sich die Per­son in die­sem Zustand neu ori­en­tie­ren und die Erleb­nis­se ver­ar­bei­ten kann. Die Hyp­no­se wird meis­tens als sehr ange­nehm und ent­spannt emp­fun­den. Die Men­schen sind unter der Hyp­no­se wach, haben jeder Zeit die Kon­trol­le über sich und kön­nen kom­mu­ni­zie­ren. Dies ist gewünscht und auch sehr wich­tig damit ihre eige­nen Res­sour­cen gestärkt, gestützt und sta­bi­li­siert wer­den kön­nen.

Alles was wir erle­ben wird in unse­rem Unter­be­wusst­sein gespei­chert, ob es Glau­bens­ät­ze, Gefüh­le, Gewohn­hei­ten oder Über­zeu­gun­gen sind. Mit Hyp­no­se haben wir die Mög­lich­keit mit dem Unter­be­wusst­sein zu kom­mu­ni­zie­ren wo die ursäch­li­chen Aus­lö­ser unse­rer Kon­flik­te bzw. Pro­ble­me lie­gen und kön­nen die­se ver­än­dern bzw. auf­zu­lö­sen. Der Kör­per macht hier eine neue Erfah­rung und kann Lösungs­we­ge fin­den und die­se posi­tiv ver­än­dern auf psy­chi­scher und kör­per­li­cher Ebe­ne.

Ziel von Hyp­no­se ist es:
Erkennt­nis durch Erleb­nis. Das Unter­be­wusst­sein über­nimmt die Regie der Selbst­hei­lung.

Lt. Mil­ton H. Erick­son ist Hyp­no­se der Zustand wo man was Neu­es lernt.

Ein­setz­bar:

  • Zur Stress­re­duk­ti­on jeg­li­cher Art
  • Zur Selbst­be­wusst­seins­för­de­rung
  • Bei Lern­stö­run­gen
  • Zur Leis­tungs­er­hö­hung
  • Zur Ent­span­nung
  • Bei Schlaf­stö­run­gen
  • Zur Gewichts­re­du­zie­rung
  • Zur Rau­cher­ent­wöh­nung
  • Zur Trauma­be­wäl­ti­gung
  • Bei Ängs­ten jeder Art
  • Bei Psy­cho­so­ma­ti­schen Beschwer­den (kör­per­li­che Sym­pto­me die durch psy­chi­sche Fak­to­ren her­vor­ge­ru­fen wer­den)
  • Zur Ver­än­de­rung von Gewohn­hei­ten

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