Meditation

von Chris­ti­ne Traut­ner

Wie wirkt Medi­ta­ti­on?
Ein Ter­min jagt den nächs­ten, stän­dig klin­gelt das Han­dy und der Berg uner­le­dig­ter Arbeit wird auch nicht klei­ner. Nur mal ein paar Minu­ten abschal­ten, ein wenig ent­span­nen, wie­der zu sich kom­men — das wäre jetzt wun­der­bar. Mit Medi­ta­ti­on ist das ganz sicher mach­bar! Medi­ta­ti­on redu­ziert nach­weis­lich die Stress­hor­mo­ne im Sys­tem.

Ist Medi­ta­ti­on = Lotus­sitz?
Ver­giss die alten Vor­stel­lun­gen von Medi­ta­ti­on, bei denen jemand still in der Lotus­po­si­ti­on unter einem Baum sitzt. Das ist nur eine von vie­len Medi­ta­ti­ons­for­men, die für eini­ge Leu­te pas­sen mag, jedoch nicht für alle Men­schen. Für ein klei­nes Kind ist das zum Bei­spiel kei­ne Medi­ta­ti­on, son­dern Tor­tur. Für einen jun­gen Men­schen, der leben­dig und vol­ler Ener­gie ist, bedeu­tet eine sol­che Medi­ta­ti­ons­form Repres­si­on, die Unter­drü­ckung sei­ner Lebens­kraft. Für einen alten Men­schen, des­sen Ener­gien zurück­ge­hen, mag still zu sit­zen die rich­ti­ge Medi­ta­ti­ons­form sein.

Die „rich­ti­ge“ Medi­ta­ti­on ist, wel­che zum Medi­tie­ren­den passt
Lau­fen kann eine Medi­ta­ti­on sein, jog­gen, tan­zen, schwim­men… alles kann Medi­ta­ti­on sein. Die Defi­ni­ti­on ist: Wann immer der Kör­per, der Ver­stand und die See­le mit­ein­an­der in einem Rhyth­mus schwin­gen, dann ist das Medi­ta­ti­on, dann wird „das Vier­te” dazu ein­ge­la­den. Wenn du auf­merk­sam bist und dich mit­flie­ßend bewegst – nicht um die olym­pi­schen Spie­le zu gewin­nen, son­dern als Medi­ta­ti­ons­form, dann ist das von gro­ßer Schön­heit. Wenn wir ledig­lich eine bestimm­te Medi­ta­ti­ons­art vor­ge­ben, dann passt die­se nur für ein paar bestimm­te Leu­te. Das war in der Ver­gan­gen­heit das gan­ze Pro­blem: immer glei­che, star­re Medi­ta­ti­ons­for­men. Sie pass­ten für eini­ge indi­vi­du­el­le Men­schen, doch die ande­ren blie­ben in Dun­kel­heit zurück. Wenn du Ruhe brauchst, ist Ruhe dei­ne Medi­ta­ti­on.

Wer medi­tie­ren möch­te, der soll­te eine Medi­ta­ti­ons­tech­nik haben, die sei­nem indi­vi­du­el­len Typ ent­spricht. Wenn er Ruhe braucht, dann soll­te Ruhe sei­ne Medi­ta­ti­on sein. Dann ist „still sit­zen, nichts tun, der Früh­ling kommt und das Gras wächst von selbst” genau die rich­ti­ge Medi­ta­ti­on für ihn. Wir soll­ten so vie­le Dimen­sio­nen für Medi­ta­ti­on fin­den, wie es Indi­vi­du­en in der Welt gibt. Die Art zu medi­tie­ren soll­te nicht rigi­de sein, denn kei­ne zwei Men­schen sind gleich. Die Art zu medi­tie­ren soll­te sehr fle­xi­bel sein, damit sie mit dem Indi­vi­du­um zusam­men­passt.

Es ist ein revo­lu­tio­nä­rer Ansatz: „Nicht das Indi­vi­du­um muss sich der Medi­ta­ti­on anpas­sen, son­dern die Art der Medi­ta­ti­on muss für das Indi­vi­du­um stim­men.”

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